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BL-Herren: Kampf gegen Mils wurde nicht belohnt

Raiffeisen VC Wolfurt - VC Mils 1:3 (19:25, 19:25, 25:23, 25:27)

Spieldauer: 105 min

Scorer: Schaugg 18, Metzler 16, Kritzinger S. +Defranceschi je 6, Hämmerle 5, Kritzinger A. 1

 

Ein offener Schlagabtausch zu Beginn des Spiels. Die Wolfurter konnten sich auf ihre gute Annahme verlassen, die Milser auf ihre durchschlagkräftigen Angreifer. Mit Fortdauer des Satzes gewannen die wuchtigen Angriffe der Tiroler immer mehr an Überhand. Der Wolfurter Block konnte diese Angriffe kaum entschärfen. Die Gastgeber wehrten sich zwar nach Kräften, aber konnten letztlich diese Waffe der Tiroler nicht richtig entkräften und gaben so den ersten Satz 19:25 ab.

Die Tiroler konnten im zweiten Satz zunächst ihren Angriffsdruck nicht aufrecht erhalten. Kritzinger und Co konnten sich weiterhin auf die gute Annahme verlassen und so die Milser unter Druck setzen. Auch eine kurze Schwächephase nach der 8:6 Time-out Führung der Wolfurter, änderte zunächst nichts an ihrer Taktik. Erst gegen Ende dieses Satzes setzte sich die spielerische Klasse der Milser durch und sie stellten verdient auf eine 2:0 Satzführung.

Wolfurt-Trainer Csontos stellte zu Beginn des dritten Satzes etwas um. Routinier Defranceschi kam anstelle des jungen Aaron Kritzinger aufs Feld. Die Maßnahme zeigte Wirkung. Die Gastgeber konnten vor allem mit dem Service mehr Druck erzeugen. Die Tiroler hatten kein rechtes Mittel dagegegen.

Auch die Defensive der Tiroler zeigte Schwächen und liessen mehr Angriffe der Wolfurter zu. Zudem mischten sich immer mehr Eigenfehler in das Spiel des Schroffenegger-Teams. Am Schluss wurde es richtig spannend. Die Gäste konnten die 23:20 Führung der Wolfurter zwar egalisieren, hatten aber zuviel Kräfte verbraucht. Wolfurt gewann den Satz 25:23.

Mit mehr Risiko im Service versuchten es die Gastgeber im vierten Satz. Die Tiroler begannen zu wanken .Ihre Annahme hielt nicht mehr. Beim Stand von 7:11 musste Mils Trainer Schroffenegger Auszeit nehmen. Vor allem U17 Nationalteamspieler war nicht mehr zu stoppen. Mit wuchtigen Angriffen und klugen Risikoservice konnte er ein um das andere Mal Punkten. Doch die Tiroler gaben nicht so schnell auf. Sie konnten einen 3-Punkte Rückstand aufholen und zwangen auch Wolfurt Trainer Csontos bei 16:17 zur timeout. Die Wolfurter gaben aber nicht auf. Beide Teams agierten auf Augenhöhe. Spannung pur. Das Spiel ging in die Verlängerung. Leider mit dem etwas glücklicheren Ende für die Tiroler.

Alles in allem aber ein sehr gutes Spiel der Wolfurter, die sich von Punkt zu Punkt steigern konnten und sich dem Meisterschaftsfavoriten einen offen Schlagabtausch boten.

     

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