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BL-Herren: viele Kilometer, aber keine Punkte

Am Samstag Abend in Amstetten am Sonntag Nachmittag in Wolfurt. Für eine Amateurtruppe wie unser Team eines ist, sehen viele Wochenenden so aus.
Unsere Mannschaft hat sich am vergangenen Wochenende toll geschlagen, Punkte gab es aber leider dafür keine.

Die Leistung ist einerseits umso bemerkenswerter da Teo Reiter krankheitsbedingt fehlte und Aaron Kritzinger auch wegen Knieproblemen schon mehrere Spiele fehlt.
Andererseits fällt aber auch auf, dass gerade die engen Sätze nicht geholt werden können. Sollte da der Knopf aufgehen, werden sich auch die notwendigen Siege einstellen.

 

VCA Amstetten/2 - Raiffeisen VC Wolfurt 3:0 (25:21, 25:23, 27:25)
Spieldauer: 74min
Scorer: Schaugg 14, Halbeisen 13, Rinderer 7, Winder+Kreutziger je 4, Vonach 1

Den Gegner ärgern war die Devise in Amstetten. Und Wolfurt hat den Gegner geärgert. Aber leider auch nicht mehr…

Mit einem tieferen Blick hinein in das Spiel hatten die Gäste durchaus die Chance, die Sätze 2+3 zu gewinnen.
Einzig die Nerven spielten ihnen einen Streich. Als bestes Beispiel dafür kann die 6-Punkte Führung in Satz drei genannt werden (21:15). Gleich fünf (!!) Eigenfehler eröffneten den Amstettnern wieder die Chance den Satz zu gewinnen.
So kann das Spiel als vertane Chance abgehakt werden, einen Topgegner mehr als nur zu ärgern.

 


Raiffeisen VC Wolfurt - VBC Steyr 1:3 (25:27, 25:27, 29:27, 20:25)
Spieldauer: 121 min
Scorer: Schaugg 22, Rinderer 17, Winder 12, Halbeisen M 11, Kreutziger 6

Was für ein Spiel gegen den Tabellenführer!
Die Gäste gaben im ersten Satz zunächst den Ton an und führten schnell mit 4 Punkten Vorsprung. Lange schien es, dass den Vorarlbergern die lange Rückfahrt aus dem Samstag Spiel in Amstetten (Spielbeginn 18 Uhr) in den Knochen stecken würde.
Doch mit Fortdauer des ersten Satzes besannen sie sich und konnten sich wieder herankämpfen. Aber wie schon am Vorabend in Amstetten spielten die Nerven einen Streich. Zwei Eigenfehler beim Stand von 25:25 schenkten den Oberösterreichern in einem spannenden Finale den Satzsieg.
Im zweiten Satz zeigten die Steyrer warum sie Tabellenführer waren. Mit der Satzführung im Rücken spielten sie locker auf und spielten einen hohen Vorsprung heraus (8:16).
Doch plötzlich war im Spiel der Gastgeber die notwendige Lockerheit für solche Spiele da. Punkt um Punkt wurde aufgeholt, und so stand es zur Überraschung aller kurz vor Satzende 22:22. Nur mit viel Routine konnten die Gäste diesen Satz wieder sehr knapp 27:25 gewinnen.
Der dritte Satz wurde zum absoluten Krimi. Wolfurt warf gegen den Tabellenführer alles in die Waagschale und kämpfte beherzt um jeden Punkt.
Das zeigte Wirkung von Anfang an; es agierten beide Teams nun auf Augenhöhe. Vor allem in der Defensive lief nun alles für das Pizunski Team. Ein sehr emotionell geführter dritter Satz konnten die Heimischen (endlich) für sich entscheiden.
Auch der vierte Satz war alles andere wie klar. Doch letztlich gab die bessere Klasse des Tabellenführers den Ausschlag für den 3:1 Matchsieg.

Das Resumee aus Spielen ist klar: Rein spielerisch muss man sich vor keinem Team verstecken, allein die Psyche spielt dem Team rund um Kapitän Simon Kritzinger ein ums andere Mal einen Streich und verhindert so zählbares.

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