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U11 ÖMS in Pöchlarn

Mit einigem Trubel und Aufregung gingen die Vorbereitungen zur U11 über die Bühne. Ich möchte mich herzlichst bei allen bedanken, die sich um die korrekte Nennung aller Teilnehmer, sowie die zu erbringenden Nachweise beim ÖVV eingesetzt haben!

Nachdem alle formellen Hürden genommen waren, gingen wir zuversichtlich der Anreise entgegen. Nur noch kurz den Bus abgeholt und die Kinder eingesammelt und schon kann es losgehen. Den ersten Zwischenstopp legten wir in Lauterach ein. Motor-Kontroll-Lampe leuchtet. Angesichts der bevorstehenden 600 km wollten wir auf Nummer sicher gehen und ließen das beim Verleiher anschauen. Der hatte auch prompt Zeit, allerdings nicht das passende Lesegerät weil die Software vom Auto zu neu ist. Mit dieser Aussage und einem zuversichtlich nickenden Mechaniker machten wir uns dann mit 45 Minuten Verspätung auf den Weg.

 

Die eine oder andere „Abkürzung“ des Navigationsgerätes hinterließ staunende Gesichter bei den Jungs. Ohne weitere Zwischenfälle kamen wir mit nur zwei Zwischenstopps in Pöchlarn an. Wie sich herausstellte war das Hotel direkt am Bahnhof und die Halle nur 200 Meter entfernt. Eine Anreise mit dem Zug wäre tatsächlich eine alternative gewesen. Mit einem gemeinsamen Abendessen ging auch schon der 1. Tag zu Ende.

Der 1. Spieltag wurde feierlich eröffnet. Einlauf der Bundesländer, Vorstellung der Teams, Ansprache von wichtigen Leuten, alles war dabei. Eine aufregende Sache für die Kids. Bei sommerlichen Temperaturen draußen und noch sommerlicheren Temperaturen in der Halle ging es in die Gruppenphase.
Der 1. Gegner, St. Pölten, war zwar nicht Überlegen, konnte aber doch beide Sätze eindeutig gewinnen. Endstand 17:25 und 15:25.
Als 2. Gegner trafen wir auf Linz/Steg, den späteren 3. Platzierten des Turnieres. Diese spielten in einer anderen Liga, wir konnten nicht viel ausrichten. Endstand 13:25 und 7:25.
Erste interne Diskussionen um die Aufstellung sowie taktischen Entscheidungen des Aushilfstrainers kamen auf.


Im 3. Spiel gegen die HotVolleys aus Wien bestätigte sich aber die Taktik und wir konnten den ersten Satz mit 25:23 gewinnen. Leider mussten wir den zweiten Satz mit 13:25 abgeben und ein entscheidender 3. Satz musste gespielt werden. Die Anstrengungen des Tages hatten sichtlich Spuren hinterlassen und so ging der 3. Satz mit 10:15 an die Wiener. Der Satzgewinn gegen die HotVolleys freute uns trotzdem, wer kann schon so etwas von sich behaupten?

Am zweiten Spieltag ging es ähnlich heiß her, spielerisch wie auch Wetter-technisch. Im ersten Platzierungsspiel trafen wir auf Seekirchen. Vermutlich lag es am Champions-League Finale, das die Seekirchner wohl nicht angeschaut haben, jedenfalls war der notwendige Elan nicht vorhanden. Alle Aufstellungsvarianten wollten nicht fruchten und so gaben wir beide Sätze ab. Endstand 11:25 und 10:25.

Im letzten Spiel mobilisierten wir noch einmal alle Kräfte und appellierten an die Grundinstinkte eines jeden männlichen Jugendlichen zwischen 3 und 29 Jahren: Sieg heißt Mittagessen im McDonalds, Niederlage: nach Hause durchfahren ohne Pippi-Pause. Nachdem der Kampfgeist geweckt war, gingen wir gut ins Spiel. Der erste Satz wurde zur Zitterpartie, nach vergebenen Satzbällen ging der Satz tatsächlich noch mit 25:27 an die Sportliga Linz. Die Stimmung war aber gut und hielt an. Im Zweiten Satz ließen wir nichts anbrennen und erspielten mit 25:16 das Tie-Break. Der 3. Satz ging ähnlich gut weiter. So stand es am Schluß 15:10 für uns. Der Sieg zauberte allen ein Lächeln ins Gesicht und bescherte uns einen versöhnlichen Abschluss.

Nach den obligatorischen Ansprachen und Danksagungen wurde noch die Bundeshymne angestimmt. Mit dem 14. Platz traten wir die Heimreise an. Diese war mit Staus, Umfahrungen über Wald und Wiesen-Wege sowie Unwettern in Bayern abenteuerlich. Alle sind aber gut zuhause angekommen. Sogar die Motor-Kontrol-Leuchte hat alles gut überstanden und leuchtet immer noch.

Spieler: Bergmoser Matthias, Monsorno Elias, Pfister Mike, Winder Jakob

Trainer: Maier Christian

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