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Finaltag der Herren bei der Raiffeisenclub Wolfurttrophy

Finaltag der Herren bei der 26. Raiffeisenclub Wolfurttrophy

Am Sonntagmorgen um 9 Uhr starteten die Viertelfinalspiele der Herren, welche alle am Centercourt statt fanden. Im Laufe des ersten Spiels trudelten immer mehr Zuschauer in das Stadion um ein hochklassiges Österreichduell anzuschauen. Der ÖVV-Beachverantwortliche Daniel Hupfer spielte mit seinem Partner Julian Hörl gegen den U20-Europameister Lorenz Petutschnig mit seinem Ersatzpartner Fabian Kandolf. Die Teams lieferten sich sehr spektakuläre Ballwechsel. Unglaubliche Verteidigungen wurden den Zuschauern geboten. Im ersten Satz sah es so aus als ob das Team um den Europameister klar die Nase vorne hat. Jedoch kämpften sich Hupfer/Hörl im zweiten Satz wieder zurück. Julian Hörl stellte den Block perfekt und die Gegner fanden kein Mittel mehr Punkte zu verbuchen. Im dritten und entscheidenden Satz konnte sich kein Team absetzen.

Bis zum Spielstand von 11:11 zeigte kein Team richtige schwächen. Mit lauten Kampfschreien und zwei harten Angriffspunkten schaffte es Hupfer/Hörl ins Halbfinale der Raiffeisenclub Wolfurttrophy 2016.

Im zweiten Viertelfinalspiel standen sich Lohmann/Schröder und Hallennationalteamspieler Simon Frühbauer mit seinem Partner Jörg Wutzl gegenüber. Eine sensationelle Verteidigungs- und Angriffsleistung vom Kärntner Simon Frühbauer. Seine tolle spielerische Leistung machte den Unterschied zwischen den Teams. Somit schafften Frühbauer/Wutzl verdient den Einzug ins Halbfinale.

Im nächsten Spiel durften die nächsten Österreicher in den Tag starten. Michael Murauer und Philipp Waller konnten sich am Vortag in einem sehr spannenden Spiel ein Viertelfinalticket sichern. Das Spiel um einen Platz im Halbfinale bestritten sie gegen die Slowenen Zemlijak/Pokersnik. Mit sehr viel Power konnten sich die Österreicher den ersten Satz sichern. Wie ausgewechselt betraten die Slowenen im zweiten Satz das Spielfeld. Murauer/Waller hatten keine Chance überhaupt in das Spiel zu finden und verloren den Satz klar mit 12:21. Der dritte und letzte Satz war ein richtiger Krimi und an Spannung nicht zu überbieten. Zuerst durften sich die Österreicher über einen Matchball freuen, welchen sie aber nicht verwerten konnten. Danach konnten sie zwar vier Matchbälle der Gegner abgewehrt, jedoch hat es leider nicht gereicht um gegen die Slowenen zu gewinnen. Die Österreicher mussten sich somit mit dem 7. Platz zufriedengeben.

Im vierten und letzten Viertelfinalspiel standen sich das neu formierte Team Schnetzer/Eglseer und die Brasilianer Tschaffon/Cardosio gegenüber. Die Teams hatten schon in einem Gruppenspiel das Vergnügen gegeneinander zu spielen, welches ein besseres Ende für die Österreicher hatte. Die Publikumslieblinge konnten den Erfolgslauf Auch im Viertelfinalspiel setzten sich die Österreicher klar mit 2:0 durch.

Gleich im Anschluss an das Spiel, begann das erste Halbfinalspiel Österreich gegen Österreich. Daniel Hupfer und Julian Hörl mussten sich gegen Simon Frühbauer und Jörg Wutzl beweisen. Vor dem Anpfiff ist man von einem Spiel auf Augenhöhe ausgegangen. Überraschenderweise wurde es eine sehr klare Angelegenheit für den 33-Jährigen Daniel Hupfer und seinen jüngeren Partner Julian Hörl. Sie setzten sich klar mit 2:0 (21:17, 21:16) durch und stehen somit im Finale der 26. Auflage der Raiffeisenclub Wolfurttrophy.

Gleich darauf standen sich das slowenische Team und die Publikumslieblinge Florian Schnetzer und Peter Eglseer gegenüber. Im ersten Satz sah es erst so aus, als ob die Österreich das klar für sich entscheiden werden, da dieser 21:12 zugunsten deren ausging. Zu sicher waren sie sich dann im zweiten Satz. Bis zum Ende des Satzes mussten sie immer einem 3 Punkte Rückstand hinterherlaufen. Mit dem Publikum an der Seite die für unglaublich gute Stimmung sorgten, kämpften sie sich zurück in das Spiel und glichen wieder aus. An Spannung nicht zu übertreffen! Und sie schafften das fast unmögliche sie gewannen den zweiten Satz mit 25:23 und stehe im Finale.

Damit die Spieler vor dem kleinen Finale noch eine kurze Verschnaufpause bekommen, stellten sich die Vorarlberger Handballprofis von Bregenz und Hard auf den Beachplatz. Sie zeigten den Fans das auch sie ein wenig was von dem Sommersport verstehen.

Pünktlich um 15 Uhr startete dann das Spiel um Platz 3. Das Publikum klar auf Seiten der amtierenden österreichischen Beachvolleyballstaatsmeister Frühbauer/Wutzl. Sie jubelten die Spieler auf den Platz. Mit sehr viel Selbstbewusstsein und einem harten Schlag eröffnete Simon Frühbauer das Spiel. Schnell hat sich gezeigt wer bei diesem Spiel das sagen hat. Die Gegner Zemlijak/Pokersnik hatten keine Chance überhaupt ins Spiel zu finden. Somit stand nach nur 45 Minuten der Drittplatzierte des Turniers fest. Die Staatsmeister dürfen sich über die Bronzemedaille freuen.

Ein gefülltes Stadion begrüßte die beiden Finalisten auf dem Platz. Daylong Beachtour Gesamtsieger von 2015, Florian Schnetzer, stand mit seinem Partner Peter Eglseer auf der einen Seite des Platzes. Auf der Gegnerischen Seite fanden sich der ÖVV-Beachvolleyballverantwortliche Daniel Hupfer mit seinem Blocker Julian Hörl ein. Die Fans unterstützten beide Teams gleichermaßen, da die spielerische Leistung der Österreicher sehr gut war und für tolle Stimmung in der Arena sorgte. Norbert Koch, Stadionsprecher der Raiffeisenclub Wolfurttrophy, sorgte dafür das alle Zuschauer das Beachvolleyballfeeling voll spüren. Satz Eins war an Spannung nicht zu überbieten. Spektakuläre Verteidigungen von Florian Schnetzer kostete Hupfer/Hörl sehr viel Kraft. Trotzdem setzten sich Daniel Hupfer und Julian Hörl mit 22:20 durch. Mit einer Welle durchs Stadion wurden die Spieler zurück auf den Platz geholt. Julian Hörl wollte den Sieg unbedingt und setzte den Block so gut, dass es für die Gegner fast kein Vorbeikommen gab. Schnetzer/Eglseer ging die Kraft aus und sie mussten sich schlussendlich geschlagen geben.

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