Das sind die Siegerinnen und Sieger der Wolfurttrophy 2026

Strahlender Sonnenschein, ein voller Centercourt und Beachvolleyball auf
höchstem Niveau:

Der Finaltag der Wolfurttrophy 2026 bot den perfekten Rahmen für einen
spektakulären Abschluss. Die Besucherinnen und Besucher erlebten am Wochenende spannende
Spiele und große Emotionen.

Den Auftakt machten am Sonntag die Herren-Halbfinalspiele. Zweimal trafen Youngstars auf
Routiniers – und zweimal setzten sich die erfahrenen Teams durch. Leitner/Seidl sowie
Seiser/Smerad gewannen jeweils mit 2:0 und zogen ins Finale ein.
Dann fiel die erste Medaillenentscheidung bei den Damen. Das tschechisch-slowenische Duo
Kotnik/Lorenzova präsentierte sich souverän und bezwang das starke österreichische Team
Sarić/Mascherbauer klar mit 2:0.

Anschließend kämpften die Youngstars um Bronze. Michael Klemen und Elias Holzinger dominierten
gegen den erst 16-jährigen Paul Hohenauer und seinen Partner Philipp Sponer. Mit einem 2:0-Erfolg
sicherten sich Klemen/Holzinger verdient die Bronzemedaille.
Österreichs Talente begeistern im Damenfinale
Das Damenfinale wurde zum Duell zweier österreichischer Topteams. Die U18-Europameisterinnen
von 2023, Lia Berger und Lilli Hohenauer, trafen auf das Nr.1 gesetzte Duo Magdalena Rabitsch und
Oleksandra Shkarupa. Auf dem Centercourt zeigten die vier Talente eindrucksvoll, wie hoch das
Niveau im Damen-Beachvolleyball inzwischen ist. Spektakuläre Blocks, lange Rallies, druckvolle
Services und starke Angriffe begeisterten das Publikum. Am Ende setzten sich Lia Berger und Lilli
Hohenauer mit 2:0 durch und krönten sich zum zweiten Mal zu den Wolfurttrophy-Siegerinnen 2026.
Lia Berger wurde anschließend als MVP des Turniers gekrönt.

Seiser/Smerad holen den Herrentitel
Um 16:30 Uhr folgte schließlich das große Herrenfinale. Mathias Seiser und sein tschechischer
Partner Tomas Smerad standen Moritz Kindl und Laurenz Leitner gegenüber. Besonders brisant:
Seiser und Kindl waren viele Jahre gemeinsam als Beachvolleyball-Duo unterwegs und kennen sich
daher bestens. Das erste Duell des Turniers am Freitag hatten Kindl/Leitner knapp gewonnen. Auch
im Finale erwischten sie den besseren Start und entschieden den ersten Satz für sich. Der zweite
Durchgang entwickelte sich vor vollem Haus zum Krimi. Keines der Teams konnte sich entscheidend
absetzen, ehe Seiser/Smerad den Satz in der Verlängerung für sich entschieden.
Im entscheidenden dritten Satz behielten Seiser/Smerad schließlich die Oberhand und machten die
Aufholjagd perfekt. Für Tomas Smerad war es ein besonderer Triumph: Der Tscheche krönte sich
bereits zum zweiten Mal in Folge zum Wolfurttrophy-Sieger. Zum MVP bei den Herren wurde
verdient der Comeback Player des Jahres gekrönt – Laurenz Leitner.

Ein Wochenende, das Maßstäbe setzt
Die 37. Wolfurttrophy übertraf alle Erwartungen. Mehr als 12.500 Besucher wurden über das
Turnierwochenende gezählt und sorgten für eine beeindruckende Atmosphäre. Möglich wurde dieser
Erfolg durch den Einsatz von 350 freiwilligen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Engagement das
Event erst möglich machten.

Die Wolfurttrophy 2026 endet damit mit sportlichen Höchstleistungen, großen Emotionen und
würdigen Finalspielen. Und eines ist bereits jetzt klar: Die Vorfreude auf die 38. Wolfurttrophy im
kommenden Jahr ist groß.