Wolfurttrophy 2026: Traumstart in den Wolfurter Hexenkessel

Sonne, spannende Dreisatz-Krimis und die ersten großen Überraschungen:

Der Auftakt zur 37.
Wolfurttrophy hielt bereits am ersten Turniertag, was er versprochen hatte.

Alles war angerichtet für den Auftakt der 37. Wolfurttrophy: Strahlender Sonnenschein, volle Ränge,
hochklassiger Beachvolleyball und jede Menge Spannung sorgten am ersten Turniertag für beste
Stimmung im Wolfurter Hexenkessel. Während sich bei den Herren die Favoriten durchsetzen
konnten, sorgte bei den Damen eine Lokalmatadorin für die Überraschung des Tages.
Favoriten setzen sich bei den Herren durch
Bei den Herren gaben sich die gesetzten Topteams keine Blöße und zogen allesamt ungeschlagen ins
Viertelfinale ein. Einfach machten es ihnen ihre Gegner allerdings keineswegs: Mehrere Partien
wurden erst im entscheidenden dritten Satz zugunsten der Favoriten entschieden.
Die topgesetzten Laurenc Grössig und Paul Pascariuc präsentierten sich ebenso souverän wie die als
Mitfavoriten gehandelten Maximilian Trummer und Robin Seidl. Auch die beiden Youngsters Paul
Hohenauer und Philipp Sponer überzeugten und bleiben im Turnier ungeschlagen.
Für besondere Aufmerksamkeit sorgt zudem das Comebackteam des Jahres: Laurenz Leitner und
Moritz Kindl meldeten sich eindrucksvoll zurück und stehen ebenfalls bereits im Viertelfinale. Damit
sind sämtliche Topteams weiterhin im Rennen um den Turniersieg.

Lokalmatadorin Hinteregger sorgt für Überraschung des Tages
Für den emotionalen Höhepunkt aus österreichischer Sicht sorgte bei den Damen die Wolfurter
Lokalmatadorin Sarah Hinteregger. Gemeinsam mit ihrer erst 16-jährigen Partnerin Emma Gasser
aus Innsbruck gelang ihr eine beeindruckende Überraschung: In einer packenden Dreisatz-Partie
bezwangen die beiden die als Titelfavoritinnen gehandelten Niederländerinnen.
Im anschließenden Duell gegen die österreichischen Topfavoritinnen Lia Berger und Lilli
Hohenauer war für Hinteregger/Gasser allerdings nichts zu holen. Damit müssen die beiden am
Samstag in der Zwischenrunde um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen.
Ebenfalls noch um einen Platz unter den besten acht kämpft die Dornbirnerin Julia Fussenegger mit
ihrer Partnerin Adrianna Agnieszka Grzybek. Nach einer 0:2-Niederlage zum Auftakt bewiesen die
beiden große Moral. In einer intensiven Partie auf dem Centercourt erzwangen sie nach einem
starken zweiten Satz den Entscheidungssatz und setzten sich dort schließlich mit 15:13 durch.

Vier Damenteams bereits im Viertelfinale
Vier Teams haben sich bei den Damen bereits ohne Niederlage einen Platz im Viertelfinale gesichert.
Dazu zählen die österreichischen Favoritinnen Lia Berger/Lilli Hohenauer sowie Magdalena Rabitisch
und Oleksandra Shkarupa. Auch das internationale Duo Andrea Lorenzova aus Tschechien und Tjasa
Kotnik aus Slowenien steht ungeschlagen unter den besten acht. Für eine weitere positive
Überraschung aus österreichischer Sicht sorgen Sofija Sarić und Katharina Mascherbauer, die sich
ebenfalls souverän für das Viertelfinale qualifizieren konnten.
Samstag bringt die nächsten Entscheidungen
Nach einem bereits hochspannenden ersten Turniertag ist für Samstag alles angerichtet. In den
Zwischenrunden werden die letzten Viertelfinalplätze vergeben, ehe es für die verbliebenen Teams
um den Einzug ins Halbfinale geht.

Der Wolfurter Hexenkessel hat am Freitag bereits ordentlich gebrodelt – und die 37. Wolfurttrophy
verspricht auch am Samstag Beachvolleyball auf höchstem